Autobahn A7 · Autohof Lutterberg

Betreiber 24-Total-Autohof Lutterberg

Autohof inmitten Europas
Spatenstich: Gestern trafen sich Vertreter aus Wirtschaft und Politik, um symbolisch den Baubeginn für den Autohof der 24-Autobahn-Raststätten GmbH an der Autobahn  A 7 bei Lutterberg zu feiern.
Von Antje Thon
 
Lutterberg. Der Anfang ist gemacht: Gestern setzten Vertreter von Wirtschaft und Politik zum symbolischen ersten Spatenstich für den Autohof Lutterberg an der Autobahn A 7 an. Im Sommer soll dort ein moderner Autohof  mit zwei Tankstellen für Pkw und Lkw, Restaurant, Shop, Spielothek und Parkplätzen eröffnen.
Hauptgesellschafter ist die Regensburger 24-Autobahn-Raststätten GmbH. Deren Geschäftsführer Alexander Ruscheinsky kündigte gestern an, dass dort bereits in der ersten Phase 50 Arbeitsplätze geschaffen werden - zehn mehr als bislang in der Diskussion waren. Weitere Jobs sollen folgen. 4,5 Millionen Euro investiert das Unternehmen aus Bayern in den Autohof. Firmen aus der Region führen die Bauarbeiten aus.
Für Ruscheinsky ist das Geld in Staufenberg bestens angelegt, denn die Lage könne besser nicht sein: Der neue Autohof befindet sich im Fadenkreuz von  den Autobahnen A 7, A 44 und der weitgehend fertigen A 38 von Göttingen nach Halle. Aus allen Himmelsrichtungen können Reisende den Autohof  ansteuern. "Und das nicht nur mitten in Deutschland, sondern im Zentrum Europas", zeigte sich der Geschäftsmann zuversichtlich. Er rechnet mit einem deutlich steigenden Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen der Region in den nächsten Jahren.
Idee ist zehn Jahre alt
Seit nunmehr einem Jahrzehnt sei der Bau eines Autohofes im Gespräch. Schon als der Grundstein für den an der Autobahn liegenden Logistik-Park Lutterberg gelegt worden sei, hätten die Staufenberger mit einem attraktiven Autohof vor ihren Türen geliebäugelt, so Bürgermeister Volker Zimmermann. Zunächst scheiterten Projekte an der zu geringen Größe. Später seien es die Kraniche gewesen, die das Vorhaben fast ausgebremst hätten. Umweltschützer waren gegen Werbemasten von beachtlicher Höhe Sturm gelaufen.

Göttingens Landrat Reinhard Schermann setzte sich gegen die Bedenkenträger durch und genehmigte die 45 Meter hohe Pylonen unter Auflagen. Auf eine boomende Wirtschaft in Südniedersachsen verwies Schermann. Er belegte seine Angaben mit Zahlen. So habe das Land Niedersachsen während der vergangenen zwei Jahre mit einem Eigenanteil von 13 Millionen Euro Investitionen von 24 Millionen Euro ausgelöst. Allein im Staufenberger Logistik-Park fanden bis zum heutigen Tage 400 Menschen Arbeit. Der neue Autohof an der Autobahn A 7 passe da prima ins Bild.

Weitere Informationen auf www.24-autohof.de